Ein neuer Termin für den Wuppertaler Rockförderpreis steht zur Zeit noch nicht fest.

Der letzte Rockförderpreis fand 2008 statt:

8. November 2008
16. Wuppertaler Rockförderpreis
Alles außer Schlager und Klassik


Die 15 Rockförderpreis-Träger des Jahres 2008 der Stadt Wuppertal:
Zum 16ten Mal hat eine Jury aus Fachleuten die interessantesten, neuen Bands Wuppertals und der Umgebung ausgesucht und ein Festival bestückt, das alle ein bis zwei Jahre die rock- und popmusikalische Region zum Szenetreffen ruft.
Aus über 50 Bewerbungen ausgesucht zeigt die junge Szene des Bergischen dabei einmal mehr wo vorne ist und wohin es in den beiden nächsten Jahren in der Region geht. In dieser bunten Mischung wechseln die Genres, treffen sich Szenen, werden Kontakte geschlossen und nicht zuletzt ein Publikum mit einem über sechsstündigen Non Stop-Programm bedient, das noch jahrelangen Gesprächsstoff bietet.
Der Rockförderpreis als Aushängeschild der städtischen Rock- und Popmusikförderung bietet im dritten Jahrzehnt nicht nur ein spektakuläres Festival semi-professioneller Bands aus der Umgebung oder einen publikumsträchtigen Event.
Schon im Vorfeld werden im ganzen Business akzeptierte Standards verlangt. Ablauf, Organisation und Technik genügen höchsten Ansprüchen und die Palette der Preise hat nach wie vor ihren Reiz. Angeboten werden Geldpreise, ein Publikumspreis, Promo-Pakete, Auftritte und Coachings und mit dabei sind immer auch reichlich Menschen aus der musikverantwortlichen Szene, die weit jenseits aller Möglichkeiten des Rockförderpreises Bands und Musikern in die Steigbügel helfen.
Besonderes Augenmerk legen Publikum und Organisatoren auch auf die Video-Technik der Veranstaltung, bei der der komplette Abend live über Großbildleinwände und Monitore auf alle Ebenen des Hauses übertragen und mitgeschnitten wird.
Sechs Stunden für den semiprofessionellen Nachwuchs der Region, und damit auch sechs Stunden für das Publikum der Zukunft!
















Zur Geschichte des Rockförderpreises:


Vieles nahm in Wuppertal seinen Anfang, Free Jazz öffnete die Ohren für eine neue Art der Wurzel-Kultur, die Börse, mittlerweile wahrscheinlich das älteste Kommunikationszentrum Deutschlands, schaffte weithin hörbare Öffentlichkeit, die Neue Deutsche Welle ging mit den Fehlfarben und DAF an den Start durch die Medien, die landesweite Rockmusikförderung fand ihre Keimzelle im Rockbüro NRW (heute in das Kulturbüro der Stadt Wuppertal integriert) und die Pop.Komm, eine der größten Musikmessen der Welt, wurde hier gegründet und organisiert.

All dies entstand nicht im luftleeren Raum und so haben die verschiedensten Einrichtungen der Stadt immer versucht, eine Basis für ein Mehr an Ideen und Inhalt zu schaffen und für Wuppertal weiterzuentwickeln.
In der Rock- und Popmusik ist der Rockförderpreis seit ’85 eine feste Institution, die über die Jahre viele bekannte Bands aus der bergischen Heimat mitunter erstmalig auf die Bühne brachte.

Mit 15 Nachwuchsfestivals und dem „Best Of Rockförderpreis“ sind inzwischen über 140 Bands Teilnehmer des Festivals, das sich nie entscheiden konnte, nur ein Wettbewerb zu sein. Im Rückblick blitzen Namen wie Ikarus, Free Fall, Lax Alex’ Con-Trax, DNL, Hoek, Uncle Ho, Kind Tot, Jinx, Something Completely Different, Cruisers und Tim Buktu oder Der Kommissar, die Crossbones, Winston und Skouch durch die Erinnerung.
Und so war die Präsentation der Compilation „Super 20“ (Pigture Disc/Manufaktur, Bremkamp 16, 42329 Wuppertal, www.manufaktur.org), die ’99 viele RFP-Bands auf Silberling bannte, eines der besonderen Highlights.

2008 findet sich der Rockförderpreis ein weiteres Mal in einer völlig veränderten Medien- und Kulturlandschaft wieder. Die Etats sind wieder enger geschnürt, Medien- und Kulturwirtschaft reduzieren sich trotz des Aufschwungs weiter und das spürt die Rock- und Popmusikförderung nach wie vor besonders deutlich.

die nächsten 5 Termine
06.01 GöTZ WIDMANN RAMBAZAMBA!-TOUR 2018
06.01 SALON DE SALSA SALSA DISCO MIT DJ CARLOS + DJ JUANPA + DJ QUBA
13.01 WUPPER THEATER: DIE TROCKENBLUMEN FENSTERKISSEN ZUM HOF